Bei der Verbraucherzentrale suchen immer mehr Geschädigte von Stromanbietern um Rat. Die Beschwerden werden immer mehr. Vor allem über missglückte Wechsel zu billigen Stromanbietern häufen sich die Beschwerden. Besonders durch die Pleiten der beiden Stromanbieter Teldafax und Flexstrom erreichten die Beschwerden einen Höhepunkt.Weitere Beschwerden gibt es wegen versteckter Preiserhöhungen, die in den Schreiben des Stromanbieters kaum zu erkennen sind oder die Abschlagszahlungen bleiben gleich, obwohl der Stromverbrauch gestiegen ist.
Deshalb sollten Verbraucher bei einem Stromanbieter Wechsel genau hinschauen. Discounter, die Kunden mit günstigem Strom locken aber Vorauskasse verlangen, sollten gemieden werden. Auch bei Bonuszahlungen ist Vorsicht geboten. Manche Zahlen diese erst gar nicht. Und wenn, dann wird im zweiten Jahr durch das Wegfallen des Bonus der Strom teurer. Bei Angeboten am Telefon ist besondere Vorsicht geboten. ab besten ist, gleich wieder auflegen. wer sich dennoch das Angebot anhören will, sollte sich die Webseiten-Adresse geben lassen und selbst sich dort genau informieren. Auf keinen Fall sollten persönliche Daten bekanntgegeben werden.
Wer Risiken so klein wie möglich halten und dennoch sparen will, sollte nur zu einem Stromanbieter wechseln, dessen Vertrag eine Laufzeit von maximal einem Jahr hat. Die Kündigungsfrist und Folgelaufzeit sollte nur einen Monat betragen. Pakettarife oder Tarife mit Vorauskasse oder Kaution lieber meiden. Wird mit einem Bonus neue Kunden geworben, dann genau die Vertragsbedingungen und vor allem das Kleingedruckte genau durchlesen. Manchmal reicht es auch schon, bei seinem Grundversorger einen anderen Tarif zu wählen um Kosten zu sparen.
