Unter bestimmten Bedingungen ist auch bei Arbeitslosigkeit ein Kredit möglich. Jedoch ist Vorsicht geboten, wenn Kredite ohne Schufa-Auskunft versprochen werden. Viele Kreditvermittler, wie BonKredit, NurKredit, Creditolo oder Maxda haben sich darauf spezialisiert, Geringverdienern oder Arbeitslosen Kredite zu vermitteln. Ein Kredit ist zwar bei diesen Anbietern möglich, aber mit sehr hohen Zinsen verbunden. Ein spezieller Arbeitslosenkredit wird mit 16 Prozent Zinsen angeboten. Zwar wird mit niedrigen Zinsen geworben, doch im Kleingedruckten wird klar, dass es sich bei günstigen Angeboten um übliche Kredite handelt, die Bonität voraussetzen und nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich sind.
Des Weiteren ist Kreditvermittlung mit Vermittlungsgebühren verbunden, die sich jeder Kreditsuchende sparen kann, indem er direkt bei einer Bank einen Kredit beantragt. Unseriöse Kreditvermittler verlangen auch dann Gebühren, wenn noch gar nicht sicher ist, ob es zu einem Abschluss eines Arbeitslosenkredites kommt. Hier ist besonders Vorsicht geboten. Ist bereits eine Anfrage mit Gebühren verbunden, kann man davon ausgehen, dass es aller Wahrscheinlichkeit auch zu keinem Kreditvertrag kommt. Andere Vermittler verkaufen auch gern andere Produkte zur angeblichen Absicherung eines Kredites an Arbeitslose. Wer sich darauf einlässt, kann damit rechnen, dass er eine eigentlich nur eine Versicherung abgeschlossen hat, die er nicht braucht. Zu einem Kredit wird es in den meisten Fällen dennoch nicht kommen.
Fazit: Bei Arbeitslosigkeit und finanziellen Problemen sollte jeder Betroffene andere Wege suchen, um Hilfe zu bekommen. Das wäre zum Beispiel eine Schuldenberatung. Der Versuch einen Kredit bei Kreditvermittlern zu erhalten ist eher der Weg zu noch Schulden. Mindestens sollten die Verträge genau geprüft werden. Im Zweifelsfall ist bei der Verbraucherzentrale eine Beratung sehr hilfreich.

